Antigone | MonoDrama

Antigone ist der wohl bekannteste Teil der „Thebanischen Trilogie“ des Sophokles. Das über 2000 Jahre alte Drama des griechischen Dichters handelt vom Kampf zwischen Kreon – Tyrann von Theben – und Antigone, die entgegen Kreons Verfügung ihren Bruder und Staatsfeind Polyneikes beerdigt. Eine Tragödie über das Verhältnis von Individuum und Staatsgewalt, Glaube und Gesetz und den Preis des Widerstands.

MonoDrama interpretiert den antiken Stoff als Sci-Fi-Horror, in dem Antigone zur Hüterin der Umwelt wird, die nicht versucht ihren Bruder zu schützen, sondern die letzte noch blühende Blume gegen Kreon, die dunkle Macht, verteidigt.

Susanne Wolff – Gewinnerin des Deutschen Fernsehpreises – verkörpert dabei die Widersacher Kreon und Antigone zugleich und verleiht dem Klassiker so einen unverwechselbaren schizophrenen Anstrich.

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MonoDrama zeigt die Klassiker der Theaterliteratur in weniger als zehn Minuten, gespielt von nur einer Schauspielerin oder einem Schauspieler. Das Stück wird radikal gekürzt, jedoch nicht mit dem Ziel, die Handlung nachzuerzählen, sondern vielmehr, um eine zentrale Aussage, die für uns heute relevante Essenz, daraus zu destillieren. Was macht diese Stücke aus und vor allem, was macht sie bis heute so bedeutsam? MonoDrama – der direkte, experimentelle Theatergenuss.

MonoDrama wird produziert im Auftrag von zdf.kultur, das digitale Kulturangebot des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Alle Folgen gibt’s in der ZDF Mediathek

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