EINE STIMME – Benny Kaltenbach

Stefan Raab nannte ihn einmal äußerst liebevoll „Das Milchgesicht der deutschen Comedy Szene“, wir würden ja eher sagen das „MAD-Gesicht der deutschen Comedyszene“ (Oder?! http://bit.ly/19fLvLQ). Aber an solch rhetorischen Spitzfindigkeiten wollen wir uns nicht aufhängen, davon hatten wir gerade im TV Duell schon genug. Tusch und Tadaaa – Benny Kaltenbach heute im EINE STIMME Interview.

Die Clownsnase mal abgesetzt präsentiert sich hier vor dem Berliner Hauspalast des „Quatsch Comedy Club“ ein reflektierter junger Mann, der es aus Hohenschönhausen in den Prenzlauer Berg geschafft hat. Und das ganz ohne Kinder und Studium! Wieviel DecafHalfFatOrganicSoyChaiLatte er für seine Einbürgerung trinken musste wissen wir nicht, aber das interessiert auch nur peripher, wenn man sich, wie er, schon als 16-Jähriger auf Bühnen herumtreibt und sofort TV Total entert, sobald man volljährig ist (vorher ging ja nicht, läuft nach 22 Uhr die Sendung).

Eigene Erfahrungen und Alltagsbeobachtungen sind die Quellen, aus denen sich Benny Kaltenbach sein Bühnenprogramm zusammenschreibt, ist ja oft auch absurd genug, dieses tägliche Leben. Oder der Wahlkapf, wenn Angie fröhlich erzählt, dass sie zwar gerne Kanzlerin werden möchte, aber dann bitte nur für 3 Jahre, weil 25 Jahre Politik so ein schöner Zeitpunkt zum Aufhören ist.

Das mit dem Aufstieg in den Prenzlauer Berg war natürlich ein Scherz (wer wirklich aufsteigen will in Berlin geht auf den Fernsehturm, ist ja viel höher auch), ganz Ernst ist es dem Comedian allerdings mit folgender Aussage: „Ganz ehrlich, mal kurz sonntags in ein Wahllokal geht und ein Kreuzchen machen – das kriegt man hin.“

Finden wir auch. Und Ihr so?

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