EINE STIMME – Zoe Leela

Euer Verein gef√§llt mir nicht, mach‘ ich halt einen neuen auf. Und den besser! Ziemlich vorbildliches politisches Engagement, was Zoe Leela und ihre Mitstreiter da an den Tag legen. Der Verein, der f√ľr Missfallen sorgt ist in diesem Fall die GEMA, der sie mit 4 gepfefferten Thesen mal ordentlich die Geb√ľhrenordnung um die kommerzverstopften Ohren gehauen hat. Als S√§ngerin macht Zoe Leela n√§mlich nicht nur selber Musik, sondern k√§mpft auch f√ľr eine faire Bezahlung derselben – warum das mit der GEMA so gar nicht zusammen geht erkl√§rt sie im EINE STIMME-Interview.

Die kritischen Statements, die ihr viel Aufmerksamkeit und noch mehr Einladungen zu Podiumsdiskussionen zum Thema Urheberrechte eingebracht haben, waren ein guter Anfang, aber reden allein hilft halt auch nix. Deswegen bel√§sst es die engagierte Internetaktivistin auch nicht dabei, sondern schafft kurzerhand mit befreundeten K√ľnstlern eine Alternative: C3S, die „Cultural Commons Collecting Society“ – eine Verwertungsgesellschaft die kurz nach der Bundestagswahl Ende September auf dem Hamburger Reeperbahn Festival offiziell aus der Taufe gehoben wird.

Tja. Kunst ist sch√∂n, macht aber viel Arbeit. Warum sie die auf sich nimmt? „Mein Ziel ist es, Musik zu teilen, K√ľnstler zu sein, einen Ausdruck zu haben und mit anderen zu kommunizieren!“ Wenn das nicht mal ein sch√∂ner Grund ist, sich politisch einzumischen — wie siehts da bei Euch aus?

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